Chile Trip Report, Februar 2011 - Teil 1
Teil 1 – über fliegen mit "Leichen", traumhafte Flüsse und beeindruckende Vulkane
Auch dieses Jahr waren mein Bruder Chris und Ich wieder fest entschlossen dem kalten Winter zu Hause zu entfliehen und stattdessen in wärmere Länder zu reisen und zu Kajaken. Nach 2 Jahren Afrika fiel die Wahl heuer endeutig auf Südamerika. Jeder Paddler kennt die Bilder und Videos von den traumhaften Flüssen die sich dort finden lassen. Die Wahl fiel dabei auf das Kajakparadies Chile. Da Fluglinien und Kajaks ja bekanntlich nicht gerade die besten Freunde sind, waren wir froh dass unsere gut verpackten (und deshalb auch nicht wirklich erkennbaren) Boote als Surfausrüstung ganz gut durchkamen. Auch dass die Teile, die eigentlich aussahen wie in Plastik verpackte Leichen, länger waren als 2m und schwerer als 20KG wurde Gott sei Dank nicht bemerkt… Von Santiago aus, nachdem wir ganze 12 Stunden am Busbahnhof verharren mussten, ging es schließlich per Bus mit samt Kajak und allem drumm und drann Richtung Pucon.
Nach anfänglichem Chaos landeten wir dann doch noch irgendwie im Pucon Kayak Hostel, das ca. 10 Min ausserhalb von Pucon anzufinden ist. Dort traffen wir auch einige Paddler, mit denen ich sogleich auf den oberen Palguin gefahren bin. Ein kurzer aber lustiger Wasserfall-Run - ein perfekter Start für das was noch alles kommen sollte. Nach ca. 1 1/2 Tage Anreisezeit und 2 x Palguin stellte ich dann noch meinen persönlichen Rekord im Schnell-Einschlafen auf ;) Leider habe ich die Photos vom Palguin noch nicht bekommen, vielleicht tut sich da nachträglich noch etwas. In den kommenden Tagen traffen wir einen alten Freund aus Österreich der auch gerade in Chile durch die Gegend reist. Mit ihm fuhren wir noch den oberen Trancura, ein schöner Fluss mit lustigen Stellen und dem Vulkan von Pucon im Hintergrund. Leider war im Februar Pucon schon relativ trocken, weshalb ausser diesen beiden Flüssen eigentlich fast gar nichts mehr lief. Deshalb wollten wir auch so schnell wie möglich Richtung Futalefeu in den Süden, der um diese Zeit perfekt sein sollte. Zu unserem großen Glück trafen wir die zwei Engländer Tim und Dave, die auch Mitpaddler suchten und ausserdem auch noch auf den Futa wollten. Sie waren sogar schon vor ein paar Wochen dort und kannten deshalb die Strecke - sehr gemütlich für uns :)
Nach anfänglichem Chaos landeten wir dann doch noch irgendwie im Pucon Kayak Hostel, das ca. 10 Min ausserhalb von Pucon anzufinden ist. Dort traffen wir auch einige Paddler, mit denen ich sogleich auf den oberen Palguin gefahren bin. Ein kurzer aber lustiger Wasserfall-Run - ein perfekter Start für das was noch alles kommen sollte. Nach ca. 1 1/2 Tage Anreisezeit und 2 x Palguin stellte ich dann noch meinen persönlichen Rekord im Schnell-Einschlafen auf ;) Leider habe ich die Photos vom Palguin noch nicht bekommen, vielleicht tut sich da nachträglich noch etwas. In den kommenden Tagen traffen wir einen alten Freund aus Österreich der auch gerade in Chile durch die Gegend reist. Mit ihm fuhren wir noch den oberen Trancura, ein schöner Fluss mit lustigen Stellen und dem Vulkan von Pucon im Hintergrund. Leider war im Februar Pucon schon relativ trocken, weshalb ausser diesen beiden Flüssen eigentlich fast gar nichts mehr lief. Deshalb wollten wir auch so schnell wie möglich Richtung Futalefeu in den Süden, der um diese Zeit perfekt sein sollte. Zu unserem großen Glück trafen wir die zwei Engländer Tim und Dave, die auch Mitpaddler suchten und ausserdem auch noch auf den Futa wollten. Sie waren sogar schon vor ein paar Wochen dort und kannten deshalb die Strecke - sehr gemütlich für uns :)
Bevor wir aufbrachen gingen wir noch auf den Vulkan in Pucon - ein sehr geiles Erlebniss das man unbedingt mal gemacht haben sollte. Am besten ist das Runterrutschen im Schnee (wartet aufs Video). Am Weg zum Futa nahmen wir noch den Fuy mit. Einer der geilsten, schönsten und lustigsten Flüsse die ich bis jetzt gefahren bin. Wir sind zum einpaddeln zuerst den unteren Fuy (WW3) gefahren, und danach den oberen (IV+). Wir hatten perfektes Wetter und einfach einen Tag am Fluss von dem man sonnst nur träumt. Die Bilder sprechen glaube ich für sich. Dann brachen wir schließlich zur endlosen Reise nach Futaleufu auf. In einem Supermarkt kauften wir noch die einzig halbwegs OK klingende CD – und zwar die Titelmusik von Transformers – deren 13 Lieder sich wahrlich in unser Hirn brannten nach den 2 ½ Wochen mit dem Auto … :)
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